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Wearables

Expertenkommentar Intel: So sichern Anwender Wearables richtig ab

Autor: Redaktion connect-professional • 10.2.2016 • ca. 0:50 Min

Inhalt
  1. Anziehend
  2. Großes Wachstumspotenzial
  3. Herausforderungen im Verkauf
  4. Ausblick
  5. Expertenkommentar Intel: So sichern Anwender Wearables richtig ab
Ein Kommentar von  Rolf Haas, Enterprise Technology Specialist EMEA bei Intel Security
Ein Kommentar von Rolf Haas, Enterprise Technology Specialist EMEA bei Intel Security
© Intel Security

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2016 wird das Jahr der Wearables, nie zuvor waren Smartwatches und Fitnesstracker so beliebt wie jetzt. Das Internet der Dinge macht sie besonders spannend. Gleichermaßen sorgen unzureichende Sicherheitsvorkehrungen in den Geräten dafür, dass sie zur attraktiven Zielscheibe von Hackern werden. Als sogenannte „Gateway“-Geräte können ihre Verbindungsoptionen missbraucht werden, um Zugriff auf die Informationen der Nutzer zu erhalten. Damit sind sie selbst selten Ziel der Hacker, können aber Angriffe erleichtern oder Daten ungewollt preisgeben.

Wearables nutzen Bluetooth/WirelessLAN, um sich mit Laptop oder Smartphone zu verbinden. Einige verwenden dafür voreingestellte Passwörter wie "1234". Auch die internetfähige Kamera mancher Geräte birgt ein Risiko, wenn diese mit dem Netz oder anderen Geräten interagiert. Hacker können diese Verbindung missbrauchen, persönliche Daten oder Identitäten stehlen, gezielte „Spear-Phishing-Angriffe“ starten oder Schadsoftware (Malware) installieren.

Die Security-Branche arbeitet zwar daran, potenzielle Angriffsflächen wie Betriebssystemkerne sowie Schnittstellen abzusichern und spezielle Zugangskontrollen zu entwickeln. Jedoch können Endverbraucher viele Sicherheitslücken schon mit wenigen Handgriffen beseitigen, sofern sie die bestehenden Risiken kennen. Standard-Passwörter sollten umgehend geändert und die Software aktualisiert werden, oft genügt ein Blick in die Gebrauchsanweisung. Sie sollten die Sicherheitseinstellungen, Daten sowie Rechte prüfen und wichtige Geräte durch eine entsprechende Software zusätzlich absichern.