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Videokonferenzen aus der Cloud

White-Labeling als Alternative

Claudia Rayling, Redakteurin funkschau handel • 2.4.2013 • ca. 0:50 Min

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Videokonferenz-Services einfach einzukaufen, um sie dann dem Kunden unter eigenem Label anzubieten. „Wer auf hohe Investitionen verzichten und trotzdem schnell in den Video-as-a-Service (VaaS)-Markt einsteigen möchte, ist mit dem White-Label-Programm gut beraten. Es macht den Fachhändler innerhalb von 24 Stunden zum Video-Lösungsanbieter aus der Cloud“, verspricht Mario Seefried, Vertriebsleiter Deutschland bei Vidyo. „Die flexiblen, passgenauen Lösungen lassen sich unter eigenem Namen anbieten und sprechen einen breiten Kundenkreis an.“ Für den Einstieg genüge oft schon eine Tagesschulung im Bereich Sales und Technik. Netzwerk- und Videokenntnisse seien zwar dienlich, aber kein Muss. Da die Technologie auf allen Endgeräten läuft, netzwerkunabhängig und darüber hinaus in HD-Qualität verfügbar ist, entsteht neues Kundenpotenzial. Und Seefried hat auch noch einen Tipp für die Vermarktung: „Videokonferenzlösungen sind Produkte zum Anfassen. Anstatt einer ermüdenden Powerpoint-Präsentation können Händler ihre Kunden am direkten Beispiel von den vielen Eigenschaften und der Benutzerfreundlichkeit der Technologie überzeugen. Ein Beratungsgespräch via Videokonferenz ist daher nicht nur sinnvoll, sondern sogar eine völlig neue Methode der eigenen Kommunikation in der Zielgruppe.“ Auch hier sind wieder Upselling-Potenziale vorhanden, etwa in Form von „Microsoft Lync“ oder „IBM Sametime“ als UC-Lösung. A/V-Partner könnten High-End-VC-Räume mit integrierter Raumsteuerung anbieten.

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