Videokonferenzen – eine Lösung für alle?
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- Videokonferenzen – eine Lösung für alle?
Rund um das Thema Videokonferenzen ergeben sich für den Fachhandel viele Chancen – selbst für jene, die den Schritt zum „Full-Service-Provider“ nicht wagen, beziehungsweise die Kosten für Infrastruktur, Bandbreite, ausgebildetes Personal und den 24/7-Kundensupport nicht stemmen können. Insbesondere Cloud-Angebote bieten gute Einstiegsmöglichkeiten für Reseller, da sich der Aufwand in Grenzen hält. Kommen die Services direkt vom Hersteller oder Service-Provider, winken attraktive Margen mit geringem Risiko. „Videokonferenztechnologie wird immer mehr zum IT-Standardprodukt. In punkto Interoperabilität sowie Sicherheit entsprechen die Lösungen der meisten Hersteller und Serviceprovider den gängigen und hohen Datenschutzrichtlinien von großen Konzernen“, erklärt Tobias Enders, Geschäftsführer der GMS Global Media Services. Besonders zu empfehlen sei die Aufnahme von Videokonferenzen ins Portfolio dann, wenn sie als Ergänzung zu bestehenden Produkten vermarktet werden können. Bietet ein Fachhändler etwa schon Technologien für Besprechungsräume an, stellt Videokonferenztechnik eine sinnvolle Erweiterung dar. Für ein Komplettangebot dürften dann allerdings Serviceleistungen wie der Videokonferenz-Briging-Service oder Videokonferenzen-as-a-Service (VaaS) dennoch nicht im Portfolio fehlen, wie Enders betont. Bei der Auswahl eines geeigneten Serviceproviders empfiehlt er insbesondere auf ausreichend Erfahrung und Flexibilität zu achten.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Kundenansprache. Waren Videokonferenzen bis dato eher für große Unternehmen interessant, belegen Studien, dass auch immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen von ihren Vorteilen profitieren möchten. Trends wie Bring-your-own-Device, Consumerization und Cloud sind die Treiber und machen Videokonferenzen gleichzeitig erschwinglich und attraktiv. Um bei dieser Zielgruppe zu punkten, zählt mehr als technisches Know-how. „Es geht hierbei um die Einführung unternehmensweiter Lösungen, die kompetent in Richtung CEOs, CFOs und CIOs kommuniziert werden müssen“, weiß Martin Bauer, Vertriebsleiter bei Vitec Distribution. „Wer diese Kompetenzen nicht mitbringt, wird entweder gegen IT-Systemhäusern und TK-Fachhandel, die hier eine hohe Affinität mitbringen, ins Hintertreffen geraten, oder er wird auf die Hilfe von Value-Add-Distributoren zurückgreifen müssen, die ihm entsprechende Pre-Sales-Unterstützung bieten, beratend und planend mit zum Endkunden gehen und ihn mit gemeinsamen Kundenveranstaltungen und speziellen Test-Accounts bei der Vermarktung unterstützen.“