Expertenkommentar: eQ-3
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Bernd Grohmann, Vorstand bei eQ-3: "Die Themen Smart-Home und Internet-of-Things bestimmen derzeit die ITK-Branche sowie den -Fachhandel – und sie werden auch in naher Zukunft wichtig sein. Denn über die nächsten Jahre bieten insbesondere Smart-Home-Technologien die wohl größten Wachstumsraten für den ITK-Fachhandel. Das signifikante Wachstum unserer Smart-Home-Linie „Homematic“ bestätigt uns, dass gerade der Fachhandel für Endkunden eine wichtige Bezugsquelle ist. Daraus resultieren wiederum neue Chancen für Reseller, zum Beispiel das Anbieten spezieller, begleitender Dienstleistungen.
Für uns als Hersteller ist es wichtig, auch eine stabile technische Basis für die Weiterentwicklung der neuen Technologien zu schaffen. Da Home-Control-Geräte und damit auch das Internet der Dinge sowie intelligente Häuser beziehungsweise Wohnungen mittelfristig nur noch auf TCP/IP basieren werden, unterstützten wir bereits IPv6 in mehr als einer Million Smart-Home-Geräten. Auch weil sich aktuell über die Kombination von unterschiedlichen Funksystemen mittels TCP/IP über Ethernet als einzige marktfähige Integration erweist. Aufgrund dessen werden IPv6-Technologien stetig Marktanteile hinzugewinnen.
Einen entscheidenden Anteil an der steigenden Beliebtheit von Home-Control-Technologien haben die Aspekte Komforterhöhung und Energieersparnis. Dies belegen Zahlen: In den vergangenen fünf Jahren haben wir bereits mehr als 10 Millionen funkbasierende Geräte im Bereich Smart-Home beziehungsweise Home-Control verkauft. Kunden aus Deutschland geben dabei vor allem Komfort und Energieersparnis als Hauptgründe an. Aber auch das Thema Datenschutz wird im Bereich Home-Control immer bedeutender. Da wir Deutschen im Gegensatz zu asiatischen Staaten auch einen hohen Wert auf Privatsphäre und Datenschutz legen, haben wir bereits frühzeitig reagiert. So bietet unsere neue Linie „Homematic IP“ besondere Vorteile in diesem Bereich, denn es werden keinerlei persönliche Daten der Besitzer oder Anwender erhoben. Zusammen mit einer Cloud-Lösung, die in einem deutschen Rechenzentrum betrieben wird, ist kaum ein besserer Datenschutz denkbar."