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Roundtable: Smart-Building

Expertenkommentar: Bauknecht

Claudia Rayling, Redakteurin funkschau/channelXpert • 6.11.2015 • ca. 1:35 Min

Jan Reichenberger
Jan Reichenberger, Marketing-Director Germanics bei Bauknecht Hausgeräte und der Indesit Company Deutschland: "Der Connectivity wird eine immer größere Bedeutung zukommen"
© Bauknecht

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Jan Reichenberger, Marketing-Director Germanics bei Bauknecht Hausgeräte und der Indesit Company Deutschland: "Der Markt für vernetzte Hausgeräte steht immer noch ganz am Anfang. Und es gibt ein sehr großes Potenzial für Waschmaschinen, Trockner, Kühlgeräte und Geschirrspüler mit Connectivity-Funktionen. Das zeigt die Bauknecht-Connectivity-Studie, die wir auf der IFA in Berlin vorgestellt haben. Jeder vierte Befragte schließt bei der nächsten Anschaffung den Kauf eines vernetzten Gerätes nicht aus – wenn der Nutzen im Alltag überzeugt, sogar dann, wenn es teurer ist als ein normales Gerät.

Auf der IFA waren unsere Connectivity-fähigen Geräte stets umringt von interessierten Messebesuchern – sie konnten selbst erleben, wie intuitiv sich die neuen Hausgeräte von Bauknecht über die „BLive App“ steuern und entdecken lassen. Der Handel hat mit diesen Geräten die große Chance, neue Zielgruppen anzusprechen oder langjährige treue Kunden von einem neuen Segment zu begeistern.

Die Geräte aus unserer neuen Connectivity-Range lassen sich völlig unabhängig vom Ort steuern – im Mittelpunkt steht nicht die Technik sondern der Alltagsnutzen: Ist die Waschmaschine fertig, kann aber nicht sofort entladen werden, lässt sich auch von unterwegs die Funktion „FreshFinish“ aktivieren, die die Wäsche bis zu sechs Stunden in der Trommel bewegt und so Knitterfalten und Gerüche verhindert. Der Trockner weiß bereits von der Waschmaschine, welches Pflegeprogramm er anbieten muss – das Einstellen von Hand entfällt. Die „BLive App“ hilft außerdem durch aktives Energiemanagement, wertvolle Ressourcen zu sparen.

Fest steht: In den kommenden Jahren wird dem Thema Connectivity eine immer größere Bedeutung zukommen – und Bauknecht wird seine vernetzten Hausgeräte streng an den Bedürfnissen des Verbrauchers ausgerichtet stetig weiterentwickeln. Auf der IFA haben wir einen Zukunftsworkshop mit ausgewählten Bloggern veranstaltet – zum Beispiel haben wir die Funktionen unserer vernetzten „Ultimate NoFrost“-Kühl-/Gefrierkombination konsequent weitergedacht: So könnte das Gerät künftig vollkommen selbstständig eine Inventarliste führen, an das Mindesthaltbarkeitsdatum erinnern und Rezepte anbieten, die sich mit dem Inhalt des Kühlschranks zubereiten lassen. Wenn etwas fehlt, könnte es die Zutat beim Lieferservice bestellen oder mal den Kühlschrank des Nachbarn fragen – vielleicht kann der ja aushelfen. Solche Gedankenspiele und der Austausch mit Verbrauchern und Fachleuten helfen uns, Produkte zu entwickeln, die echten Alltagsnutzen bringen."