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Karsten Hartmann im Interview

»Dem SMB gegenüber in der Pflicht«

Autor: Samba Schulte • 12.9.2007 • ca. 1:10 Min

Inhalt
  1. Angriffslustiger Distributor Devil
  2. »Dem SMB gegenüber in der Pflicht«

Der Fachhandel ist und bleibt für Devil die wichtigste Kundenklientel – trotz Ausbau des Retail-Kanals. Im Vordergrund stehen für den Distributor die Sortimentsbreite und weitere Direktverträge. CRN sprach während der Devil-Hausmesse mit Geschäftsführer Karsten Hartmann über seine Pläne.

CRN: Herr Hartmann, mit der Tulip- Marke Conceptronic haben Sie klassische Retailprodukte im Angebot. Wo bleibt da der Fachhandel?

Hartmann: Wir sind mit dem Channel stark geworden und werden auch weiterhin mit dem Channel wachsen. Devil steht gegenüber dem SMB in der Pflicht.

CRN: Aber im Retail geben Sie Gas, wie Sie bereits in unserem Exklusiv-Interview Anfang August (CRN 32/07, Seite 14) sagten.

Hartmann: Das ist richtig, aber mit Bedacht. Schwerpunkt im Retail sind für uns vor allem Vertriebskanäle wie Medimax von Electronic Partner oder auch PC Spezialist. Bei Discountern muss man vorsichtig vorgehen. Da gibt es hohe Ansprüche im Service, bei Lieferbedingungen und anderem mehr. Außerdem sind die Conceptronic- Produkte auch sehr gut für den Fachhandel geeignet.

CRN: Das Sortiment soll erweitert und noch mehr Direktverträge hinzugenommen werden.

Hartmann: Das trifft vor allem auf unser Stammgeschäft zu, wie die Vereinbarung mit Asus über den Vertrieb der Komponenten. Derzeit sind wir mit einer Reihe weiterer Hersteller im Gespräch über Direktverträge. Subdistribution spielt bei uns schon längst keine große Rolle mehr.

CRN: Befürchten Sie nicht, bei der Reduzierung der Distributionsverträge durch die Hersteller das Nachsehen zu haben?

Hartmann: Devil ist für die Hersteller ein wichtige Größe. Schon allein deshalb sehe ich diese Gefahr für uns nicht. Aber auch für unsere Kunden ist es wichtig, dass sie in Zukunft die Wahl zwischen fünf und sieben Distributoren haben.