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Preiserhöhungen statt Bonuszahlungen

Autor: Michael Hase • 27.10.2009 • ca. 0:40 Min

Inhalt
  1. Distribution gibt teurere HP-Konditionen weiter
  2. Preiserhöhungen statt Bonuszahlungen

Bereits vor einem halben Jahr reagierte die Distribution mehr oder weniger geschlossen mit Preiserhöhungen, als HP erstmals in diesem Jahr die Konditionen änderte. Der Hersteller strich im April die Bonuszahlungen bei Volumenprodukten. Damit wollte das Unternehmen vor allem dem anhaltenden Preisverfall bei PCs und Notebooks begegnen. »Weil im Markt kaum noch Frontend-Marge realisierbar war, waren viele Partner gezwungen, die Marge aus dem Backend-Bonus zu finanzieren«, erläuterte Dorit Bode, Direktorin Solution Partners Organisation bei HP, damals. Jetzt begründet sie die neuen Konditionen mit Veränderungen im Markt: »Bei den Veränderungen im Bereich ESS handelt es sich ausschließlich um eine Umverteilung innerhalb des Systems.« In der Summe bleibe die mögliche Gesamthöhe der Boni bestehen. Im Einzelfall könnten sich Unterschiede ergeben, die auf individuelle Zielvorgaben der Distributoren und ihre Erfüllung zurückzuführen seien, legt Bode dar. »Im Bereich IPG ergeben die Veränderungen des Backend-Bonussystems eine Kürzung.« Dafür werde es keinen Ersatz geben. Eine komplette Abschaffung der Backend-Boni stehe nicht zur Diskussion.