Verteilung nicht über Windows-Update
- Microsoft unterstützt Drittanbieter bei der Sicherheit
- Verteilung nicht über Windows-Update
Erst vergangene Woche hatte Microsoft zwei Programme vorgestellt, die auf ähnliche Ziele hinarbeiten. So stellt das Unternehmen seinen Partnern im Rahmen des Microsoft Active Protections Program (MAPP) Informationen zu geplanten Sicherheitsupdates künftig schon vorab zur Verfügung. Um es den Anwendern gleichzeitig zu erleichtern, das tatsächliche Gefahrenpotential einzelner Schwachstellen einzuschätzen, bietet Microsoft außerdem zukünftig den Exploitability Index an. Dieser bewertet die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung von Schadcode für die verschiedenen Sicherheitslücken und erleichtert es damit den Anwendern, die Bedrohung für das System bereits vorab genauer einzuschätzen.
»In einer Zeit, in der die Bedrohungen sowohl zahlenmäßig als auch qualitativ zunehmen, müssen alle Beteiligten in der Software-Industrie enger zusammenarbeiten, um maximale Sicherheit gewährleisten zu können«, kommentiert Tom Köhler, Director Security Strategy and Communications bei Microsoft Deutschland, die verstärkte Zusammenarbeit mit Drittanbietern. Die Updates für die Software von Drittanbietern auch gleich über die Windows-Update-Funktion bereitzustellen, ist jedoch nicht vorerst nicht geplant.