Qualifikation entscheidend
- Nearshore schlägt Offshore
- Qualifikation entscheidend
Bei der Wahl des geeigneten Standorts zählen für die Befragten zunehmend nichtmonetäre Faktoren. Mitentscheidend für einen Standort sind die Qualifikation der Mitarbeiter (83 Prozent), die räumliche Nähe zum operativen Geschäft (55 Prozent), sowie wirtschaftliche und politische Stabilität (36 Prozent). Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) gab an, ein Shared Service Center im Inland zu betreiben, etwas mehr als jeder sechste (17 Prozent) in Osteuropa. Süd- und Zentraleuropa kommen zusammen auf ebenfalls 17 Prozent. Nur zwölf Prozent der Befragten haben derzeit Erfahrungen mit einem Shared Service Center in einer Offshore-Region wie Indien oder China. Nach zukünftig relevanten Standorten befragt, sind gar 60 Prozent der Ansicht, diese sollten im Inland aufgebaut werden. Ebenfalls attraktiv scheint Osteuropa zu sein: 36 Prozent der Befragten sehen künftige Servicezentren dort angesiedelt.
Finanzbuchhaltungsaufgaben eignen sich am besten für ein Shared Services Center. 55 Prozent der Befragten haben dies bereits realisiert, für die Zukunft halten sogar 81 Prozent die Überführung dieses Bereichs in ein Shared Service Center für sinnvoll. Zusammen mit Treasury, das aktuell 21 Prozent der Befragten zentralisiert haben und 40 Prozent für auslagerungsfähig halten, sowie Controlling/Finanzanalyse (12 Prozent, beziehungsweise 24 Prozent) gilt offenbar das Thema Finanzen als besonders geeignet, um in einem Shared Service gebündelt zu werden.
Die Kundenakquisition und -pflege eignen sich nach Ansicht der meisten jedoch nicht als Shared Services. Nur sieben Prozent der Befragten haben CRM-Aktivitäten ausgelagert, ein zentrales Marketing für alle Unternehmensbereiche haben gerade einmal fünf Prozent realisiert.
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