DDR3 – Erste Umsätze zum Jahresende
- Speicherpreise sacken in den Keller
- DDR3 – Erste Umsätze zum Jahresende
Mittlerweile regt sich auch der DDR3-Bereich ganz langsam. Die ersten Produkte sind bereits in kleinen Mengen verfügbar. Alternate bietet beispielsweise DDR-1066-Modelle mit einem GByte zu einem VK von 174 Euro an. »Wann DDR3 den aktuellen DDR2-Standard ersetzen wird, steht noch in den Sternen«, stellt Edmund Dägele, President & CEO bei Takems, klar. »Bei der angegebenen Fertigungsgröße entsteht noch zu viel Ausschuss. Die geringen Leistungssteigerungen gegenüber DDR2-Modulen stehen noch zu großen Kosten gegenüber, die auf die Anwender umgelegt werden müssten.« Takems wartet eigenen Angaben zufolge die finalen JEDEC-Spezifikationen ab und verzichtet vorerst auf die Fertigung von DDR3-RAM. Zudem gebe es derzeit nur sehr wenige Plattformen, bei denen der Einsatz von DDR3 möglich sei.
»Mit der Verfügbarkeit von Motherboards mit entsprechenden Chipsätzen wird natürlich auch die Nachfrage nach DDR3-Modulen einhergehen«, ergänzt George Linardatos, Geschäftsführer bei Transcend. »Es ist sicherlich im vierten Quartal 2007 mit Umsätzen in diesem neuen Speichersegment zu rechnen. Eine regelmäßige Nachfrage in hohen Mengen ist eher für das erste Halbjahr 2008 zu erwarten. Sehr viel hängt davon ab, wie gut die Verfügbarkeit von DDR3-Modulen sein wird und vor allem, wie die Preise für die verschiedenen Kapazitäten in der Anfangsphase in Relation zu DDR2-Modul-Preisen in hohen Taktfrequenzen stehen.«
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