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Einfaches Grundprinzip

Autor: Redaktion connect-professional • 4.2.2009 • ca. 1:05 Min

Das Prinzip hinter ERP als SaaS ist sehr einfach. Die ERP-Software muss nicht mehr als Suite oder in einzelnen Modulen eingekauft und vor Ort auf der vorhandenen IT-Infrastruktur installiert werden. Vielmehr stellen die Softwarefirmen ihre Anwendungen als Service bereit, auf den jeder Anwender über das Internet zugreifen kann. Der Vorteil für die Kunden liegt auf der Hand: Hard- und Software müssen nicht mehr vor Ort installiert, gewartet und aktualisiert werden. Das spart Investitions- und Betriebskosten, das ohnehin knappe IT-Personal kann sich um den Tagesbetrieb kümmern. Basis für ein professionelles SaaS ist eine manda­tenfähige Architektur seitens des Anbieters. Dabei teilen sich die Nutzer sowie die Applikation eine ­gemeinsame Infrastruktur. Hohe Sicherheitsstandards sind in so einem Umfeld obligatorisch. Die Verwaltung und Wartung der Plattform erfolgt an zentraler Stelle. Aufgrund der einheitlichen Architektur hat jeder Nutzer die Möglichkeit, im Rahmen des gebuchten Service die Software an die indi­viduellen Anforderungen seiner Geschäftsprozesse anzupassen. Über das Internet wird darüber hinaus ein flexiblerer Zugriff auf die ERP-Anwendungen eines Unternehmens möglich. Auch der mobile Mitarbeiter kann von unterwegs über einen Notebook, PDA oder ein Smart-Phone auf die für ihn relevanten Daten zugreifen, diese bearbeiten oder aktualisieren. Sicherheitsregeln, die jedes Unternehmen nach seinen spezifischen Anforderungen einrichten kann sorgen dafür, dass nur berechtigte Personen auf die ERP-Applikation oder einzelne Module der Software zugreifen. Daten, die unterwegs oder im HomeOffice bearbeitet werden, stehen über SaaS allen Beteiligten eines Unternehmensprozesses sofort zur Verfügung. Jeder Mitarbeiter kann daher mit aktuellen Daten arbeiten, ohne dass zeit- und kostenintensive Änderungsprozesse ablaufen müssen.