CRN: Welche konkreten Lösungen für E-Health bietet Cisco an?
Franke: Durch unsere Technologien können Organisationen im Gesundheitswesen innovativer werden. Sie verbessern die Arbeitsabläufe für Ärzte und Pflegeteams, optimieren den klinischen und geschäftlichen Betrieb und erhöhen die Sicherheit und Compliance. Dabei gliedern sich die Angebote in fünf Bereiche: »Virtuelle Gesundheit« umfasst durch Video erweiterte Anwendungen, etwa für die virtuelle Pflege, fachliche Beratung und Gesundheitsüberwachung. Für die »User Experience« von Patienten stellen wir Lösungen für WLAN-Gastzugang, Patienten-Kommunikation über verschiedene Kanäle und Bedside Terminals bereit. Durch die dezentrale Interoperabilitätslösung von Cisco wird der Datenaustausch zwischen Krankenkassen, Ärzten und Kliniken ermöglicht - der Patient kann elektronisch auf seine Patientendaten zugreifen und bestimmen, wer welche Daten sehen darf. Für bessere klinische Abläufe sorgen etwa Videokommunikation, Mobilität und Lokalisierung, zum Beispiel für Betten und medizinische Geräte. Ergänzt wird dies durch die Bereiche »IT-Infrastruktur« und »Cybersecurity«.
Insgesamt bringen unsere Lösungen Daten über sichere, vernetzte Systeme dorthin, wo sie benötigt werden. Wir verbinden das bislang Unverbundene und ermöglichen dadurch effiziente Prozesse sowie ein hocheffektives Arbeiten zum Nutzen der Patienten.
CRN: Inwieweit können Beratungs- und Systemhäuser vom E-Health-Markt profitieren? Wie bindet Cisco seine Partner ein?
Franke: Die Anforderungen an die IT steigen stetig. Gleichzeitig werden die Systeme immer komplexer. Personal-Engpässe sind in den IT-Abteilungen weit verbreitet, und das technologische Umfeld scheint sich fast täglich zu ändern. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, können Beratungs- und Systemhäuser dabei helfen, Technologieentscheidungen zu treffen und Prozesse zu optimieren. Cisco arbeitet mit vielen Partnern und Herstellern im Gesundheitswesen zusammen, damit sie auf den E-Health-Markt zugeschnittene Lösungen entwickeln, verwalten und auch warten. So können sich die Kunden auf das konzentrieren, was sie am besten können: die Patienten betreuen.