Eset gründet Regionalbüro für Nordeuropa
Eset hat zum 1. Januar 2026 eine neue Niederlassung in Kopenhagen eröffnet und will damit seine Marktpräsenz in Nordeuropa ausbauen. Die regionale Struktur soll Kundennähe, regulatorische Anpassungsfähigkeit und digitale Souveränität stärken.
Mit der Gründung von „ESET Nordics“ hat der europäische IT-Sicherheitsanbieter Eset zum 1. Januar 2026 eine neue Niederlassung in Kopenhagen eröffnet. Ergänzt wird der Standort durch ein Außenbüro im schwedischen Göteborg. Ziel sei es, Kunden und Partner in Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island künftig direkter betreuen zu können.
Regionale Nähe als strategisches Commitment
Nach Unternehmensangaben wolle Eset damit seine Position im nordischen Markt ausbauen und gleichzeitig regionale Bedürfnisse gezielter adressieren. Die lokale Präsenz soll laut Hersteller nicht nur den Kundenkontakt verbessern, sondern auch regulatorische Anforderungen besser abbilden. Die Betreuung erfolge künftig in den jeweiligen Landessprachen, wodurch schnellere Reaktionszeiten und eine höhere Servicequalität erwartet werden.
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Cybersecurity im europäischen Kontext
Eset betont in diesem Zusammenhang seine Rolle als europäischer Anbieter, der sich explizit als Alternative im globalen IT-Sicherheitsmarkt positionieren wolle. Die Einhaltung europäischer Datenschutzstandards sowie die Berücksichtigung regionaler Compliance-Vorgaben stünden im Zentrum des Angebots. Die neue Organisationsstruktur in Nordeuropa sei Teil einer umfassenderen Strategie, digitale Souveränität innerhalb Europas zu stärken.
Reaktion auf steigende Cyber-Bedrohungslage
Der Schritt erfolgt laut Eset auch vor dem Hintergrund zunehmender Angriffe auf kritische Infrastrukturen, insbesondere im Gesundheits-, Industrie- und Finanzsektor. Angesichts dieser Entwicklungen gewinne das Thema digitale Souveränität weiter an Bedeutung. Laut Unternehmensangaben könne diese nur mit einer starken, eigenständigen europäischen IT-Sicherheitsstruktur realisiert werden.