Kommentar: Zukunftsfähigkeit von Java-Investitionen sichern

24. September 2010, 15:18 Uhr | Ralf Ladner

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Designprinzipien und Architekturmuster wichtiger denn je

Eines haben beide Varianten, herstellerabhängige wie herstellerunabhängige, gemeinsam: Durch Java-EE wird das Deployment, die Entwicklung und die Integration moderner Anwendungen beträchtlich erleichtert. Damit können neben Java andere Programmiersprachen verwendet werden wie Jython, JRuby, Groovy oder PHP. Sie sind samt und sonders in der Java-Virtual-Machine lauffähig. Angestoßen durch die Marktbereinigung spielen Java-EE-Applikations-Server in Open-Source im Zentrum der Plattform eine immer wichtigere Rolle. Auf diese für die Unternehmen verlässliche, kostengünstige und schnittstellenoffene Alternative müssen auch die Marktgrößen ihre Java-Entwicklungen abstimmen. Denn sie wissen: Eine Integrationsarchitektur, die bestehende und künftige Java-Anwendungen aufwand- und kostenverträglich unter einen Hut bringt, wird von den Unternehmen dringend gebraucht.

Erreichbar ist die dafür notwendige hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Software nur über klar herausgearbeitete Designprinzipien und Architekturmuster eines professionellen Unterstützers. Für die Planung und Realisierung von Anwendungen und Produkten auf Java-Basis sollte der externe Beistand außerdem reichlich praktische Erfahrungen mitbringen. Er muss dazu in der Lage sein, die IT-Architektur plattformunabhängig aus Java-Technologien unterschiedlicher Provenienz zusammenzusetzen und ebenso plattformunabhängig weiterzuentwickeln und zu optimieren. Beratungslösungen wie „Web Check", die in Pakete wie „Security", „Stability", „Strategy" und „Performance" strukturiert sind, fördern und beschleunigen das Vorhaben. Mit einem solchen Java-Check-up können Experten die Software-Architektur mit den eingesetzten Produkten unter die Lupe nehmen, um im zweiten Schritt über die ermittelten Detailinformationen gezielte Produkt- und Vorgehensempfehlung zu erstellen, jeweils ergänzt um eine fundierte Kosten-/Nutzen-Betrachtung. Die Resultate eines solchen professionellen Beistands können sich sehen lassen: eine Optimierungsstrategie, die wirtschaftlichen Maßstäben und künftigen Architekturanforderungen Stand hält sowie eine Absicherung der bestehenden und künftigen Investitionen in Java-Technologien.

Sobald die Optimierungsstrategie steht, kann daraus die Modernisierungs- und Migrationsstrategie mit allen flankierenden Qualitätssicherungsmaßnahmen abgeleitet werden. Teile der strukturierten Prüfung und Vorgehensweise sollten zudem ein gründlicher Check der bestehenden Architektur und bei einem Wechsel auf einen neuen Applikations-Server eine fachmännische Anpassung der kompletten Umgebung sein. Sollen über die optimierte Java-Architektur spezielle Anwendungen wie Mobile-Communication, Content-Management (CMS), Portale, E-Commerce, SOA und/oder Business Process Management (BPM) vorangetrieben werden, sollte der Unterstützer der Wahl natürlich auch in diesen Feldern firm sein.


  1. Kommentar: Zukunftsfähigkeit von Java-Investitionen sichern
  2. Designprinzipien und Architekturmuster wichtiger denn je

Jetzt kostenfreie Newsletter bestellen!

Matchmaker+