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Strategieumsetzung mit Nexus Connect 2026

Nfon startet Partneroffensive für KI-Kommunikation

Mit dem Partnerprogramm Nexus und einem modularen Lizenzmodell konkretisiert Nfon zentrale Maßnahmen seines Strategieprogramms „Nfon Next 2027“. Das Unternehmen will KI-gestützte Kommunikation skalieren, Partner befähigen und die Integration in Unternehmensumgebungen vereinfachen. Nexus Connect 2026 am 29. Januar in München markiert den operativen Auftakt.

Autor: Diana Künstler • 29.1.2026 • ca. 2:00 Min

Andreas Wesselmann, Nfon
Andreas Wesselmann, CEO von Nfon: „Künstliche Intelligenz verändert Geschäftsprozesse und -modelle grundlegend. NFON integriert KI konsequent in Plattform, Produkte und Geschäftslogik. Der Erfolg entscheidet sich jedoch nicht an der Technologie allein, sondern an ihrer gemeinsamen Marktdurchdringung mit unseren Partnern. Das Jahr 2026 steht für NFON im Zeichen des Zusammenspiels von Skalierung, Monetarisierung und Partner-Enablement.“
© Nfon

Mit der Partnerveranstaltung Nexus Connect 2026 hat Nfon die nächste Phase seines Strategieprogramms „Nfon Next 2027“ eingeleitet. Ziel sei es, das Unternehmen als führenden Anbieter für KI-gestützte Businesskommunikation in Europa zu positionieren. Die Veranstaltung mit über 250 Partnerunternehmen fand am 29. Januar 2026 in München statt, begleitet von einem vorgelagerten Hackathon am Vortag.

Das Programm kombiniere technologische Weiterentwicklung, organisatorische Neuausrichtung und kommerzielle Skalierung. Ein zentrales Element sei dabei die systematische Befähigung der Partner zur Umsetzung und Vermarktung des KI-basierten Portfolios.

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Modular aufgebautes Lizenzmodell für skalierbare Kommunikation

Nfon führt ein modulares Lizenzmodell ein, das laut Unternehmen auf paketierten Leistungen basiert. Diese Lizenzen sollen verschiedene Nutzerrollen und Einsatzszenarien in der Geschäftskommunikation abbilden.

Neben klassischen Telefoniefunktionen seien dabei auch KI-gestützte Module wie AI Essentials direkt integriert. Damit werde ein konsistenter Rahmen für den Einsatz intelligenter Funktionen geschaffen – etwa für automatische Transkription, Gesprächszusammenfassungen oder Assistenzdienste.

Nexus: Einheitliches Partnerprogramm mit Enablement-Fokus

Mit dem Partnerprogramm Nexus will Nfon bestehende Vertriebs- und Kooperationsmodelle vereinheitlichen. Das Programm bündele laut Anbieter verschiedene Partnerrollen, Provisionsmodelle und Unterstützungsangebote in einer klar strukturierten Architektur.

Der Fokus liege auf systematischer Skalierung: Partner sollen nicht nur Zugang zum Portfolio erhalten, sondern auch gezielt bei Implementierung, Vertrieb und Go-to-Market-Prozessen unterstützt werden. Die neue Struktur biete laut Nfon höhere Transparenz, bessere Monetarisierbarkeit und mehr Flexibilität im Kundenzugang.

Alexander Wettjen, Nfon
Alexander Wettjen, Executive Vice President Sales & Marketing bei Nfon, sieht in der neuen Partnerstruktur einen zentralen Hebel zur Markteinführung von KI-gestützter Businesskommunikation.
© Nfon

KI als strukturgebendes Element des Produktportfolios

Künstliche Intelligenz sei laut Unternehmen ein integraler Bestandteil der Technologie- und Produktstrategie. Die Anwendungen seien nicht als Zusatz, sondern als standardmäßiger Bestandteil der Geschäftslogik positioniert. Das Portfolio gliedere sich in drei zentrale Bereiche:

  • Businesstelefonie als stabiles technologisches Fundament, erweiterbar um KI-gestützte Funktionen wie Anruftranskription und Gesprächszusammenfassungen – auch auf Endgeräten wie Tischtelefonen.
  • Intelligent Assistant mit skalierbaren KI-Agenten für Sprach- und Chat-Kanäle. Dieser Bereich unterstütze automatisierte Prozesse in der Kommunikation.
  • Kundenengagement, das auf durchgängige Customer-Journey-Prozesse abzielt. KI-Elemente sollen hier die Erreichbarkeit verbessern und kanalübergreifende Interaktionen effizienter gestalten.

Ein zentrales Element sei die Integration des KI-Portfolios, darunter Produkte wie Nia, Nia FrontDesk und AI Essentials, die laut Hersteller modular einsetzbar und flexibel integrierbar seien.

Jana Richter, Nfon
Jana Richter, Executive Vice President AI & Innovation bei Nfon, verantwortet die Integration KI-gestützter Funktionen wie Nia in das Produktportfolio.
© Nfon

Integration und Kompatibilität im Unternehmenskontext

Ergänzt werde das Angebot durch Integrationslösungen, die eine nahtlose Anbindung an bestehende IT- und Prozesslandschaften ermöglichen sollen. Nfon betont, dass sich die Lösung insbesondere für Unternehmensumgebungen eigne, in denen hohe Anforderungen an Skalierbarkeit, Datensicherheit und Compliance bestehen.

Sämtliche Cloud-Services würden in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland betrieben. Der Strombedarf werde laut Angaben des Unternehmens zu 100 % aus erneuerbaren Energien gedeckt.

Partner-Hackathon als praxisnaher Auftakt

Der am 28. Januar 2026 durchgeführte Hackathon mit über 60 teilnehmenden Partnern habe laut Nfon den Anspruch des Programms praxisnah unterstrichen. In einem hands-on Format wurden reale Use Cases erarbeitet – etwa die Konfiguration von KI-Funktionen, Voice- und Chat-Automatisierung sowie Contact-Center-Szenarien.

Der Begriff „Enablement“ werde bei Nfon nicht als Schulung verstanden, sondern als Co-Creation mit konkretem Bezug zur operativen Umsetzung.