Nfon startet Partneroffensive für KI-Kommunikation
Mit dem Partnerprogramm Nexus und einem modularen Lizenzmodell konkretisiert Nfon zentrale Maßnahmen seines Strategieprogramms „Nfon Next 2027“. Das Unternehmen will KI-gestützte Kommunikation skalieren, Partner befähigen und die Integration in Unternehmensumgebungen vereinfachen. Nexus Connect 2026 am 29. Januar in München markiert den operativen Auftakt.
Mit der Partnerveranstaltung Nexus Connect 2026 hat Nfon die nächste Phase seines Strategieprogramms „Nfon Next 2027“ eingeleitet. Ziel sei es, das Unternehmen als führenden Anbieter für KI-gestützte Businesskommunikation in Europa zu positionieren. Die Veranstaltung mit über 250 Partnerunternehmen fand am 29. Januar 2026 in München statt, begleitet von einem vorgelagerten Hackathon am Vortag.
Das Programm kombiniere technologische Weiterentwicklung, organisatorische Neuausrichtung und kommerzielle Skalierung. Ein zentrales Element sei dabei die systematische Befähigung der Partner zur Umsetzung und Vermarktung des KI-basierten Portfolios.
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Modular aufgebautes Lizenzmodell für skalierbare Kommunikation
Nfon führt ein modulares Lizenzmodell ein, das laut Unternehmen auf paketierten Leistungen basiert. Diese Lizenzen sollen verschiedene Nutzerrollen und Einsatzszenarien in der Geschäftskommunikation abbilden.
Neben klassischen Telefoniefunktionen seien dabei auch KI-gestützte Module wie AI Essentials direkt integriert. Damit werde ein konsistenter Rahmen für den Einsatz intelligenter Funktionen geschaffen – etwa für automatische Transkription, Gesprächszusammenfassungen oder Assistenzdienste.
Nexus: Einheitliches Partnerprogramm mit Enablement-Fokus
Mit dem Partnerprogramm Nexus will Nfon bestehende Vertriebs- und Kooperationsmodelle vereinheitlichen. Das Programm bündele laut Anbieter verschiedene Partnerrollen, Provisionsmodelle und Unterstützungsangebote in einer klar strukturierten Architektur.
Der Fokus liege auf systematischer Skalierung: Partner sollen nicht nur Zugang zum Portfolio erhalten, sondern auch gezielt bei Implementierung, Vertrieb und Go-to-Market-Prozessen unterstützt werden. Die neue Struktur biete laut Nfon höhere Transparenz, bessere Monetarisierbarkeit und mehr Flexibilität im Kundenzugang.
KI als strukturgebendes Element des Produktportfolios
Künstliche Intelligenz sei laut Unternehmen ein integraler Bestandteil der Technologie- und Produktstrategie. Die Anwendungen seien nicht als Zusatz, sondern als standardmäßiger Bestandteil der Geschäftslogik positioniert. Das Portfolio gliedere sich in drei zentrale Bereiche:
- Businesstelefonie als stabiles technologisches Fundament, erweiterbar um KI-gestützte Funktionen wie Anruftranskription und Gesprächszusammenfassungen – auch auf Endgeräten wie Tischtelefonen.
- Intelligent Assistant mit skalierbaren KI-Agenten für Sprach- und Chat-Kanäle. Dieser Bereich unterstütze automatisierte Prozesse in der Kommunikation.
- Kundenengagement, das auf durchgängige Customer-Journey-Prozesse abzielt. KI-Elemente sollen hier die Erreichbarkeit verbessern und kanalübergreifende Interaktionen effizienter gestalten.
Ein zentrales Element sei die Integration des KI-Portfolios, darunter Produkte wie Nia, Nia FrontDesk und AI Essentials, die laut Hersteller modular einsetzbar und flexibel integrierbar seien.
Integration und Kompatibilität im Unternehmenskontext
Ergänzt werde das Angebot durch Integrationslösungen, die eine nahtlose Anbindung an bestehende IT- und Prozesslandschaften ermöglichen sollen. Nfon betont, dass sich die Lösung insbesondere für Unternehmensumgebungen eigne, in denen hohe Anforderungen an Skalierbarkeit, Datensicherheit und Compliance bestehen.
Sämtliche Cloud-Services würden in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland betrieben. Der Strombedarf werde laut Angaben des Unternehmens zu 100 % aus erneuerbaren Energien gedeckt.
Partner-Hackathon als praxisnaher Auftakt
Der am 28. Januar 2026 durchgeführte Hackathon mit über 60 teilnehmenden Partnern habe laut Nfon den Anspruch des Programms praxisnah unterstrichen. In einem hands-on Format wurden reale Use Cases erarbeitet – etwa die Konfiguration von KI-Funktionen, Voice- und Chat-Automatisierung sowie Contact-Center-Szenarien.
Der Begriff „Enablement“ werde bei Nfon nicht als Schulung verstanden, sondern als Co-Creation mit konkretem Bezug zur operativen Umsetzung.