Was macht eigentlich ... ...Olaf Lietzau ??. Olaf Lietzau ist ein Urgestein der IT-Branche. Bereits Anfang der 80er-Jahre war er bei der NCR GmbH verantwortlich für den Vertrieb von Daten- und Rechnersysteme. Danach heuerte er bei Hewlett-Packard in Bad Homburg als Vertriebsbeauftragter für den IT-Fachhandel an. Zu seinen Meilensteinen bei HP gehört die Einführung von Laserdruckern in den deutschen Markt.
1992 wechselte der Vertriebsspezialist zu Samsung nach Schwalbach. Während seiner Zeit bei dem koreanischen Elektronikkonzern war er nach und nach »bis auf Kühlschränke« für alles zuständig. Ab 1998 hatte der Manager zudem einen Sitz in der Geschäftsführung inne. 2004 verließ Lietzau Samsung, um »nach 25 Jahren endlich selbstständig« zu werden.
Nach dem Ausscheiden bei Samsung hat der rührige Niedersachse letztes Jahr mit Cool eine Firma für »Coaching und Optimierung für Geschäfts- und Vertriebsleitung« gegründet. Cool steht für Coaching Optimierung Olaf Lietzau. Unter dem Unternehmenscredo »Sie wissen bereits die Lösung, wir helfen Ihnen, sie zu finden«, will Lietzau den Kunden keine vorgefertigten Handlungsanweisungen bieten, sondern sie bei der Entwicklung eigener Lösungsansätze unterstützen. Im Visier von Cool sind Unternehmen der IT- und CE-Branche. Dabei öffnet sich durch den Namen Olaf Lietzau so manche Geschäftsführer-Tür, die einem kleinen Coaching- oder Consulting-Unternehmen sonst verschlossen bleibt. Lietzau hat daher mit seinen fünf freien Mitarbeitern keine Minderwertigkeitskomplexe gegenüber den Großen der Berater-Branche: »Meine tiefgreifende Erfahrung bei Samsung und HP sowohl im IT- als auch im Video/Audio-Bereich hilft mir sehr«, bekräftigt er.
Den Schritt in die Selbständigkeit hat der Manager nicht bereut, obwohl er nach Samsung zunächst wieder eine feste Tätigkeit bei einem Hersteller in Erwägung gezogen hat. »Angebote von einem großen Beratungsunternehmen sowie meine Frau haben mich in der Absicht bestärkt, unabhängig zu werden«, erklärt Lietzau. »Jetzt bin ich selbst verantwortlich, kann mir meine Tätigkeiten und Aufgaben selbst heraussuchen und bin frei von internen Restriktionen«, resümiert der Cool-Chef.