Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, verwies in seinem Grußwort auf einige Leuchtturmprojekte mit IT an bayerischen Schulen, machte aber auch klar, dass beispielsweise an eine flächendeckende Versorgung mit Tablets nicht zu denken sei. Weder der Bund, noch Länder oder Kommunen hätten die finanziellen Mittel dafür, und die Eltern könnten ebensowenig mit solchen Ausgaben belastet werden.
Bei den besagten Sonderprojekten gibt es gewiss Lehrer, die sich sehr mit dem IT-Einsatz, digitalen Medien und Online-Plattformen identifizieren. Tafel und Kreide würden sie am liebsten abschaffen. IT-Kenntnisse werden inzwischen außerdem an vielen Schulen vermittelt. Für den Unterricht in ihren eigenen Fächern nutzen die meisten Lehrer IT-basierte Möglichkeiten bislang jedoch nur marginal. Als großen Nachteil scheinen sie das nicht zu sehen.
Silke Schworm, Pädagogik-Professorin an der Universität Regensburg, betonte in ihrem Vortrag, dass das Thema IT an Schulen zwei Seiten habe: Genauso wichtig wie die Mediendidaktik, also der Unterricht mit IT-Unterstützung, sei die Rolle digitaler Medien im Leben der Schüler und daher die Wissensvermittlung darüber.