Umfassendes Informationsmanagement

19. Oktober 2009, 3:33 Uhr |

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

EIM als konsequente Fortführung von ECM

Das Zeug zum nächste Hype hat nun Enterprise Information Management (EIM). Es ist die logische Weiterführung von ECM. ECM selbst sieht sich schließlich seit Anbeginn in der Rolle, schwach strukturierte, unstrukturierte und strukturierte Informationen ganzheitlich zusammenzuführen. ECM macht sich mit dem Erreichen seiner Ziele gewissermaßen selbst obsolet und ebnet den Weg zu EIM. Das Problem von EIM liegt jedoch darin, dass der Begriff zu weit gefasst ist, deckt er doch eigentlich alles ab, was mit Informationen zu tun hat. Und auch ist der Begriff EIM nicht neu. Er taucht in den USA ab dem Jahr 2006 auf. Analysten und große Anbieter sprachen bereits damals davon. Forrester (Januar 2006) und Gartner (Juni 2006) definierten EIM allerdings eingeschränkt als Kombination von ECM mit Business Intelligence (BI). Diese Verbindung sollte helfen, das Informationsmanagement unter der Unternehmensperspektive zu betrachten und zu betreiben. Das Beratungshaus Project Consult hat EIM unlängst breiter in folgender Weise definiert: »Enterprise Information Management (EIM) steht für die ganzheitliche Verwaltung aller Informationen im Unternehmen, unabhängig von Ort, Nutzer, Autor, erzeugendem System, Anwendung, Format, Device und Zeit. EIM vereint hierzu funktionale Ansätze von Enterprise Content Management, Business Process Management, Enterprise Search, Business Intelligence, Governance-Risk-Compliance Management Infrastructure, Data Warehousing und Information Lifecycle Management.« Nachdem viele Akronyme und Schlagworte darin enthalten sind, ist zur Klärung im Kasten auf Seite 18 eine Reihe von Charakteristika zusammengestellt, die EIM vom vorangegangenen ECM unterscheiden. Danach setzt EIM zwar auf bestimmten Anforderungen und Prinzipien von ECM auf, ist jedoch wesentlich weiter gefasst. Dr. Ulrich Kampffmeyer ist Geschäftsführer der Unternehmensberatung Project Consult in Hamburg.


  1. Umfassendes Informationsmanagement
  2. EIM als konsequente Fortführung von ECM

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