Quo vadis VR?
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Wie wird sich der Markt für Virtual Reality (VR) entwickeln? Die Technik steht im Zentrum medialer Aufmerksamkeit, doch lediglich 15 Prozent der in der gfu Studie Befragten sind an Virtual Reality interessiert. Nur vier Prozent besitzen bereits entsprechende Geräte, während 63 Prozent Desinteresse äußerte. Für 18 Prozent ist der Begriff sogar unbekannt. VR wird überwiegend für den Gaming-Bereich als interessant gesehen (55 Prozent), 51 Prozent sehen Anwendungen in der Raumplanung, 44 Prozent bei TV-Dokumentationen, 36 Prozent im Medizinbereich, 32 Prozent für Freizeitparks und 27 Prozent in der Stadtplanung.
Geteilte Meinung zur vernetzten Gesundheit
Unterschiedliche Meinungen haben die Befragten zur vernetzten Gesundheit. Auf der Seite der positiven Einstellung stehen 51 Prozent, die eine Einführung der elektronischen Gesundheitskarte befürworten, 38 Prozent, die Lebenserleichterungen für chronisch Kranke sehen und 37 Prozent, die Kosteneinsparungen durch Telemedizin erwarten. Auf der negativen Seite wurde mit 53 Prozent ein befürchteter Datenmissbrauch durch Dritte sowie mit 50 Prozent die Sorge, dass der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient verloren geht, genannt.
Kochen weiterhin sehr beliebt, höhere Ausgaben
Kochen bleibt ein Trendthema. So gaben 53 Prozent in der Befragung an, gern für Partner, Familie und Freunde zu kochen. 44 Prozent verbringen gern Zeit mit der Zubereitung gesunder Nahrung. Für ebenfalls 44 Prozent ist die Qualität bei Nahrungsmitteln wichtiger als der Preis. Große Unterschiede zwischen den Altersgruppen gibt es hier bei der Ausgabebereitschaft: Über alle Altersgruppen hinweg wollen 15 Prozent der Befragten künftig mehr Geld für Küchen- und Kochequipment ausgeben. 21 Prozent der 16- bis 39-Jährigen sprechen sich dafür aus, in der Altersgruppe 60+ sind es dagegen nur sieben Prozent. Insgesamt positiv beurteilen die Studienteilnehmer eine Wohnküche, 26 Prozent sind auch so eingerichtet. 32 Prozent der Haushalte, die bisher eine separate Küche haben, wünschen sich für die Zukunft eine Wohnküche. Auch hier liegt die Zustimmung bei den 16- bis 39-Jährigen mit 40 Prozent wieder über dem Durchschnitt.
„Die Technik-Nutzung ist auf einem hohen Niveau, vielfach gibt es aber unterschiedliche Akzeptanz in den Altersgruppen. Auch die Anschaffungsbereitschaft für Consumer Electronics und Home Appliances ist unter den Befragten hoch. Dies sind beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche IFA von 1. bis 6. September in Berlin, die als internationaler Marktplatz und Treffpunkt der Branchen wieder einen umfassenden Überblick zu Neuheiten und Produkt-Premieren bieten wird“, so Hans-Joachim Kamp abschließend.