"Wer UC will, muss mehr als nur die TK-Anlage wechseln!"
- UCC - Theorie versus Praxis
- "Wer UC will, muss mehr als nur die TK-Anlage wechseln!"
- "UC gibt es nicht als 'One Size Fits All'!"
- "Die Unterstützung von Standards spielt eine zentrale Rolle"
- "UC muss die Brücke zwischen IT und TK schlagen"
- Zusatz: Westcon und Integrated Research wollen UCC aus der Schockstarre befreien
Unified-Communications & Collaboration (UCC) bietet Unternehmen in den Bereichen Produktivität und Erreichbarkeit enorme Möglichkeiten. Deshalb kann und darf die ITK-Branche mit der bisher erzielten Marktakzeptanz nicht zufrieden sein. Vielmehr müssen wir uns fragen, wie die Diskrepanz zwischen dem Leistungspotenzial von UCC und der – im Verhältnis dazu – durchwachsenen Anwenderresonanz zu erklären ist.
Eine Ursache liegt im anwenderseitig oftmals unterschätzten Projektaufwand. Denn: Wer von UCC profitieren will, muss weit mehr tun, als bloß die Telefonanlage zu wechseln. Seinen vollen Nutzen entfaltet UCC nur in Unternehmen, die die Kommunikationsprozesse als integralen Bestandteil der Geschäftsprozesse verstehen – und die Telefonie entsprechend tief in die vorhandenen Business-Anwendungen einbinden. In solchen Szenarien bündeln UCC-Umgebungen nicht nur einzelne Kommunikationskanäle wie Telefon, E-Mail, Fax oder Videoconferencing. In ihnen laufen auch CRM- oder ERP-Systeme, CTI-Funktionen sowie Presence-Management und Instant-Messaging zusammen. Die Praxis zeigt, dass sich die umfassende Verzahnung von Kommunikations- und Geschäftsanwendungen in kurzer Zeit amortisiert. Nichtsdestotrotz ist der damit verbundene Integrationsaufwand in der Praxis oft höher als zunächst veranschlagt.
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UCC-Implementierungen als Profilierungschance für Händler
Aus diesem Grund sind gerade kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung auf die personellen Ressourcen und das technische Know-how aus dem Fachhandel angewiesen – und zwar sowohl im IT- als auch im TK-Bereich. Im Umkehrschluss bedeutet das: Für Systemhäuser, die Kompetenzen in beiden Gebieten aufweisen, stellen anspruchsvolle, interdisziplinäre UCC-Implementierungen eine echte Profilierungschance dar.
Das UCC-Lösungsportfolio, das dem Fachhandel dabei herstellerseitig zur Verfügung steht, hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Nutzer über mehrere parallel geöffnete Fenster von Anwendung zu Anwendung hangeln mussten. Inzwischen ist UCC wirklich einfach – und macht richtig Spaß. So bringen wir von Starface im Rahmen unseres aktuellen Major-Updates einen nativen UCC-Client auf den Markt, der die Telefonie direkt auf dem Desktop mit Services wie Chat, Voicemail, Webcam oder Filetransfer kombiniert. Zudem können Anwender per Drag & Drop weitere Webanwendungen – etwa Browser-basierte CRM-Systeme wie Salesforce.com – hinzufügen und erhalten so eine individuelle Kommunikationszentrale, mit der sie alle relevanten Prozesse im Blick haben.
Ich bin davon überzeugt, dass Hersteller und Fachhandel durch ausgereifte Lösungen, die auf einer umfassenden, sauberen Integration aufsetzen, gemeinsam ein UCC-Angebot schaffen können, das selbst den höchsten Kundenerwartungen gerecht wird.