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"UC gibt es nicht als 'One Size Fits All'!"

Claudia Rayling, Redaktion funkschau • 6.3.2015 • ca. 1:50 Min

Für eine erfolgreiche Integration ist die sorgfältige Evaluierung das A und O. Unternehmen sollten nicht übereilt handeln, sondern Zeit investieren in die Auswahl und die Implementierung einer UC-Lösung. UC gibt es nicht als "One Size Fits All": Stellt ein Unternehmen auf eine UC-Lösung um, treffen Hersteller und Fachhändler immer auf unterschiedliche Voraussetzungen. Ebenso wollen Bedingungen von außen in Betracht gezogen werden – aktuell beispielsweise Marktentwicklungen wie der Wandel von TDM zu IP. Bedeutet das aber, dass für alle, die nun in UC investieren, eine reine IP-Lösung das Optimum ist? Im Gegenteil: Jeder Fall muss einzeln betrachtet werden, denn nicht ohne Grund sind noch immer viele TDM- und konvergente Systeme im Einsatz. Daher muss vor der Entscheidung für eine UC-Lösung festgelegt werden, welche Ziele erreicht werden sollen und wie ein technologisches Konzept diese Anforderungen am besten erfüllt.

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Thomas Schmieske, Leiter Indirect-Channel bei Unify
Thomas Schmieske, Leiter Indirect-Channel bei Unify
© Unify

Herstellerpartner für die sanfte Migration gefragt
Auch wenn Unternehmen ihre Migration hin zu UC exakt planen und vorbereiten, lassen sich Herausforderungen im laufenden Betrieb manchmal nicht ausschließen. Die Infrastruktur hinter den Kommunikationskanälen ist in den vergangenen Jahren durch Entwicklungen wie Virtualisierung noch deutlich komplexer geworden. Oft haben Schwierigkeiten mit UC-Services Ursachen im Netzwerkbereich. Die Fehlerbehebung erfordert daher einigen Zeit- und Administrationsaufwand. Nicht zuletzt, weil hier in der Regel auch unterschiedliche Support-Teams zusammenarbeiten.

In dieser Konstellation können Fachhändler mit kompetenter Beratung vor und während der Implementierung sowie mit Services in den Phasen Betrieb und Optimierung punkten. Dabei empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem Hersteller, der einen sanften Migrationspfad hin zu UC anbietet. Proprietäre Standards erweisen sich häufig als Stolpersteine bei der Umsetzung einer UC-Strategie. Daher spielen offene Standards wie Session-Initiation-Protocol (SIP) und darauf basierende Produkte sowie die entsprechenden Services eine zentrale Rolle. Service- und Wartungsverträge sollten zudem unmissverständlich definiert sein und die Leistungen innerhalb aller Aspekte der Lösung klar abgegrenzt werden. Realisierbare Service-Level-Agreements (SLAs) gehören ebenso dazu wie entsprechender Back-up-Support durch den Hersteller. Zudem sichern Software-Assurance-Verträge, die dem Hersteller zur Verfügung gestellt werden, den Kunden zusätzlich ab: So bleibt die UC-Lösung auch langfristig immer auf dem neuesten Stand.

Angesichts der Komplexität sollten Fachhändler Zeit und Geld in die notwendigen Zertifizierungen investieren und sich so im UC-Bereich spezialisieren. Gut ausgebildete Partner gewinnen ihre Projekte durch Kompetenz und erstklassigen Service. Darüber hinaus honorieren Hersteller wie Unify dieses Engagement mit höheren Margen. Im Rahmen des neuen Partnerprogramms wurden die Kosten für Zertifizierungen zudem gesenkt, um zusätzliche Anreize für Fachhändler zu schaffen. Und wir schätzen es sehr, dass die zertifizierten Systemhäuser trotz dieser wachsenden Komplexität zahlreiche Projekte erfolgreich für ihre Kunden implementieren.