Der modulare und fixed Cisco-Nexus-9000 erweitert die Nexus-Familie. Er lässt sich wahlweise unter NX-OS als Datacenter-Switch oder im ACI-Modus betreiben. Damit erleichtert der Nexus-9000 die Migration in Richtung ACI und Investitionen sollen langfristig geschützt bleiben. Der maximale Durchsatz des Nexus-9000 beträgt 60 Terabyte pro Sekunde. Mit 576 mal 40-GBit/s-Ports erreicht er eine um 20 Prozent höhere Port-Dichte als alle vergleichbaren Konkurrenzprodukte mit marktüblichem Chipsatz.
Durch die Kombination von Merchant-Silicon und Custom-ASICs kann die Anzahl der ASCIs insgesamt reduziert werden. Entsprechend geringer sind die elektrische Leistungsaufnahme und der Kühlungsbedarf. Die Strom- und Kühlungskosten sinken um durchschnittlich 15 Prozent.
Die zweite Architekturkomponente ist der frei programmierbare Cisco-APIC-Controller. Er dient als einheitlicher Automatisierungs- und Managementpunkt für die gesamte ACI-Fabric. Je nach Performance- und Verfügbarkeitsanspruch lassen sich mehrere APIC-Appliances zu einem Cluster verbinden. APIC unterstützt alle Anwendungen in der Fabric – unabhängig davon, ob diese auf einem virtuellen oder physischen Server laufen. Dabei ermöglicht die einfache Programmierbarkeit fein granulierte Sicherheitsrichtlinien, mit denen sich unterschiedliche Anwendungen zuverlässig voneinander isolieren lassen, zum Beispiel in einer multi-mandantenfähigen Public- oder Private-Cloud. Cisco-APIC wurde mit offenen Schnittstellen (APIs) entwickelt. Über diese APIs können Open-Source-Tools wie Openstack oder auch Third-Party-Tools einfach und schnell integriert werden. Cisco ACI soll reibungslos mit allen marktüblichen Virtualisierungslösungen zusammen arbeiten und wird von einem wachsenden Ökosystem weltweit führender IT-Unternehmen unterstützt.