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Open-Source-Plattform für ERP-Lösungen

Godesys: Systemhäuser müssen umdenken

Der ERP-Spezialist Godesys hat eine neue Systembasis vorgestellt, auf der künftig alle ERP-Module des Mainzer Herstellers aufsetzen sollen. Kern der neuen Technologie-Plattform »Open Business Framework« ist ein auf Open-Source-Technologien basierender Softwarestack. Systemhäuser müssen sich laut Godesys-Chef Godelef Kühl verstärkt in Richtung Wartung und Service orientieren.

Autor:Redaktion connect-professional • 16.2.2007 • ca. 0:35 Min

Inhalt
  1. Godesys: Systemhäuser müssen umdenken
  2. Verschiebung hin zu Wartungsumsätzen
  3. Partner müssen umdenken

Open-Source-Plattform für ERP-Lösungen

Der Mainzer ERP-Softwarehersteller Godesys hat mit »Open Business Framework« eine neue Systembasis vorgestellt, auf dem die ERP-Lösungen des Herstellers aufsetzen sollen. Kern der neuen Technologie-Plattform ist ein Softwarestack, der aus gängigen Open Source-Technologien wie Eclipse IDE, Apache, Tomcat, Hibernate, Jboss und Liferay besteht. Dieser soll als Grundlage für die Entwicklung und Integration frei wähl- und zusammenstellbarer betriebswirtschaftlicher Lösungen dienen – und zwar herstellerunabhängig. Der Anbieter versichert zudem, dass seine bestehenden Client/Server-Lösungen parallel auf derselben Infrastruktur betrieben werden können. Bestandskunden sollen die neuen Technologien auf Wunsch im Rahmen von Updates und Upgrades erhalten. Godesys will Kunden damit den Aufbau einer eigenen serviceorientierten Architektur ermöglichen: »Wir empfehlen unseren Kunden für eine Infrastruktur ganz klar Open Source-Technologien«, sagt Godelef Kühl, Gründer und Geschäftsführer von Godesys. »Gerade im kleinen Mittelstand kann man keine teure Middleware installieren«.