Mit dem Rapid Detection Service stößt F-Secure weiter in den Enterprise-Markt vor. Vertrieben wird der Dienst über den Channel, wobei DACH-Chef Klaus Jetter darauf hinweist, die Partner müssten sich sehr stark mit dem Produkt auseinandersetzen. Dementsprechend rechnet er zunächst auch nur mit einer überschaubaren Zahl an Partnern, die RDS in der Anfangsphase vertreiben werden. Diese müssen zwei ihrer Mitarbeiter schulen lassen und erhalten dann zusätzlich zu ihrem aktuellen Level im Partnerprogramm des Herstellers noch eine weitere, neu geschaffene Einstufung.
Ihre Aufgabe ist es vor allem, die Sensoren, die bislang für Windows- und Linux-Systeme und bald auch für Macs verfügbar sind, zu installieren und einzurichten. Das Consulting wird F-Secure übernehmen, wobei Jetter sich durchaus vorstellen kann, dass hier später auch Partner einsteigen. »Je nachdem wie sie sich engagieren können und wollen«, sagt er. Damit ist der RDS für die Partner zunächst mal klassisches Projektgeschäft – mit dem Bonus, dass sie auch beim folgenden Service-Business, das ihnen keine Arbeit mehr macht, weil F-Secure die Analyse der Daten und das Ausarbeiten der Handlungsempfehlungen übernimmt, am Umsatz beteiligt werden.