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Acmeo-Rallye

Softwareentwicklung und Managed-Services

Autor: Peter Tischer • 2.7.2013 • ca. 1:30 Min

Inhalt
  1. Systemhaus mit Softwareschmiede
  2. Softwareentwicklung und Managed-Services
Der dima-Chef konnte am Ende die Fahrerwertung für sich entscheiden (Bild: CRN)
Der dima-Chef konnte am Ende die Fahrerwertung für sich entscheiden (Bild: CRN)

Eine Besonderheit des Systemhauses ist sicherlich die eigene Software-Entwicklungsabteilung mit zwei festen Mitarbeitern. »Neben eigens entwickelten Softwareprodukten können wir so Lösungen von anderen Herstellern im Haus anpassen und auf die Bedürfnisse unserer Kunden zuschneiden«, so Schultze. Beispielsweise kann das Systemhaus Docuware per Schnittstelle direkt an Datev anbinden. Schultze setzt bei der Software-Entwicklung auf einen testgetriebenen Ansatz. Hier werden die einzelnen Komponenten erst nach benötigten Softwaretests entwickelt. Der Ansatz ist zu Beginn der Entwicklung zwar aufwendiger. So entwickelte Programme sind mit steigender Komplexität des Programmcodes aber flexibler anzupassen als konservativ entwickelte. Zwar ist die Softwareabteilung inzwischen ein essentieller Bestandteil des Unternehmens, den meisten Umsatz macht dima aber immer noch mit dem Infrastruktur-Kerngeschäft.

In Zukunft will auch Schultze sein Angebot vollständig auf Managed-Service-Verträge umstellen. »Seit vier Jahren richten wir unser Portfolio konsequent auf Managed-Service-Verträge aus, aktuell haben wir rund 50 Prozent erfolgreich umgestellt«, so Schultze. In zwei Jahren will der Systemhauschef einen Anteil von über 90 Prozent erreichen. Die zufriedensten Kunden des Unternehmens seien die mit Managed-Service-Verträgen. »Wer heute bei Managed-Services nicht mitgeht, wird zwangsläufig auf der Strecke bleiben«, erklärt Schultze. Dennoch ist er vor allem beim Thema Cloud skeptischer als die meisten seiner Kollegen. »Cloud ist pauschal nicht immer die beste Lösung. Wir entscheiden, was gut für unsere Kunden ist und manchmal sind lokale Lösungen eben doch die bessere Alternative. Lösungen sollten immer ergebnisoffen sein«. Dennoch ist auch Schultze überzeugt, dass mit steigender Verbesserung der angebotenen Cloud-Lösungen, wie sie auch Acmeo führt, sich für immer mehr Kunden ein Wechsel in die Cloud lohnt.

Die Systemhaus-Rallye beschreibt Schultze als außergewöhnliches Event. »Ich habe viele faszinierende Eindrücke gewonnen und ebenso faszinierende Personen kennengelernt«, so Schultze. Auch für das Systemhausgeschäft habe er durch den persönlichen Austausch mit anderen Teilnehmern viele neue Anregungen erhalten. Bei einer Neuauflage ist er nach Möglichkeit auf jeden Fall dabei, dann allerdings eher als Beifahrer. »So kann ich mich mit den anderen Systemhauschefs noch besser austauschen und verbrauche nicht zu viel Sprit«, gesteht Schultze augenzwinkernd.