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Distribution im Wandel

Die Frage nach der Zukunftsfähigkeit

Claudia Rayling, Redakteurin funkschau handel • 3.5.2013 • ca. 1:35 Min

Hermann Ramacher, Geschäftsführer bei ADN: <b>„Eine Value-Added- Distribution muss ihre Daseinsberechtigung im IT-Zeitalter des Cloud-Computing nicht unter Beweis stellen.“</b>
Hermann Ramacher, Geschäftsführer bei ADN: „Eine Value-Added- Distribution muss ihre Daseinsberechtigung im IT-Zeitalter des Cloud-Computing nicht unter Beweis stellen.“
© ADN

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„Nur diejenige IT-Distribution ist ihr Geld wert, die für Fachhandelskunden und Hersteller auch Werte bietet, die ein besseres Business ermöglichen“, davon ist Sprau überzeugt. Als VAD liefere Exclusive Networks daher Services, die die Partner selbst nicht oder nicht wirtschaftlich genug anbieten können. Dazu müssten selbstverständlich weiterhin alle „üblichen“ Distributionsaufgaben perfekt laufen, wie etwa eine zuverlässige Logistik oder korrekte zeitnahe Angebote. „In dieser Kombination wird IT-Distribution noch lange ein Zukunftsmodell sein“, so Sprau. Beweisen müsse sich der Value-Added-Distributor in Zeiten von Cloud-Computing ohnehin nicht, meint ADN-Geschäftsführer Ramacher. Schließlich beweise der europäische IT-Markt täglich, welche Wertschätzung der VAD erfahre - ob marktführender Hersteller oder innovativer Newcomer, nicht zuletzt steige die Zahl der Kunden kontinuierlich. Über die Zukunftsfähigkeit entscheide ein attraktives Lösungs- und Service-Portfolio: „Die permanente Effizienzsteigerung im Datacenter wird den IT-Markt auch in Zukunft weiter beschäftigen. Unser Portfolio unterstützt diese Herausforderung mit höchst wettbewerbsfähigen Enterprise-IT-Infrastruktur-Lösungen. Und es wird permanent mit neuen, innovativen Hersteller-Angeboten ergänzt werden“, verspricht Ramacher.

Innovationen betrachtet auch Wick-Hill-Geschäftsführer Helge Scherff als Schlüssel zum Erfolg: „Ein guter VAD sollte die langfristigen Marktchancen und technologischen Entwicklungen im Blick behalten. Nur mit einem stets erweiterten und aktuellen Portfolio kann der Wiederverkäufer seinen eigenen Endanwendern eine Wertsteigerung bieten. So befähigt er den VAR dazu, anstelle isolierter Einzelkomponenten jene umfassende Komplettlösung zu bieten, nach denen der Endanwender sucht. Der VAD hilft seinen Partnern somit bei der Erschließung neuer Märkte, die höhere Gewinnspannen versprechen und bessere Wachstumsmöglichkeiten bereithalten.“

Lösungs- und nutzungsorientiertes Denken im Sinne der Vertriebspartner und Endkunden dürfte in jedem Fall wichtig sein, sowie Flexibilität, das Wissen um die eigene Stärke und die stetige Weiterentwicklung, meint auch Christoph Hilbert, Geschäftsführer bei IME Mobile Solutions. Letztendlich entscheidet der Fachhändler, wer für ihn der passende Distributionspartner ist, dennoch sieht Hilbert in der Vielfalt der Distributionslandschaft Stand heute auch eine Chance für die Zukunft: „Jeder Distributionstyp hat seine ganz eigenen Vorzüge. Es kommt ganz darauf an, was man sucht. Die Strategie sollte sein, dass jeder mit dem arbeitet, was er hat, sei es nun Preis, Service, Diversität oder Ähnliches, und sich ständig weiterentwickelt. Dann wird die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Distribution in kommenden Zeiten vielleicht nicht mehr gestellt werden müssen.“