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Unified-Communications

Das Problem mit den Berührungsängsten

Claudia Rayling, Redakteurin funkschau handel • 3.5.2012 • ca. 1:20 Min

Dass Videoconferencing sowohl die Effizienz als auch die Zufriedenheit der Kunden steigern kann, und somit wichtige Wettbewerbsfaktoren für Unternehmen darstellen, dürfte allseits bekannt sein.

Der Hemmschuh für viele Unternehmen ist die Angebotsvielfalt und das mangelnde Know-how. Hier können Fachhändler ansetzen und die Bedenken ihrer Kunden zerstreuen. Die wichtigste Frage ist, die nach dem richtigen Anbieter. „Bei dieser Entscheidung spielt die Anzahl der angebotenen Komponenten und Anwendungen eine wichtige Rolle“, erklärt Salvatore Maimone, Leiter der Channel-Group Dach bei Avaya. „Je breiter das Portfolio, desto individueller kann die Lösung auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten werden. Auf diese Weise liegen auch Entwicklung, Implementierung und Verwaltung in einer Hand, was wiederum einen Rundum-Service garantiert.“

Eine weitere Empfehlung sind flexible, offene SIP-basierte Lösungen. Der Vorteil, so Maimone, liege hier in der Gewährleistung der Kompatibilität mit fremden Endgeräten und Anwendungen. So profitiere der Kunde von einem hohen Investitionsschutz für bereits installierte Produkte.

Außerdem sollten Fachhändler bei der Beratung die Skalierbarkeit der jeweiligen Lösung berücksichtigen. „Ein wachsendes Unternehmen hat einen höheren Ressourcenbedarf und muss darauf vorbereitet sein, weitere Arbeitsplätze in die Videoconferencing-Lösung zu integrieren“, so Maimone.

Zu guter Letzt sollte man noch darauf achten, dass alle Dienste eine geringe Bandbreitenanforderung haben, um das Netzwerk nicht zu überlasten – dies ist vor allem für Kunden in ländlichen Gebieten wichtig. Damit die Integration gelingt, sollten Fachhändler also bereits im Vorfeld intensive Beratungsarbeit leisten und die richtigen Fragen stellen: Wo liegen die Kommunikationsanforderungen des Kunden? Wie werden sich diese in den kommenden Monaten voraussichtlich entwickeln? Welche Anwendungen und Komponenten braucht der Kunde dringend, welche nur optional? Nur so können sie die zunehmenden Ansprüche von Endanwendern und Fachabteilungen von Unternehmen erfüllen, glaubt Maimone. „In Zukunft wird es immer wichtiger, das Vertriebspersonal so zu schulen, dass sie als kompetenter Ansprechpartner gemeinsam mit dem Kunden die optimale Lösung finden.“

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