Radikaler Umbau

Ballmer mischt Microsoft auf

12. Juli 2013, 14:45 Uhr | Karl-Peter Lenhard

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Kommentar: Aus Xbox One folgt Microsoft One

»Um eine Firmenmentalität zu ändern braucht es mehr als Personal- rochaden« Karl-Peter Lenhard, Redakteur CRN (Bild: CRN)
»Um eine Firmenmentalität zu ändern braucht es mehr als Personal- rochaden« Karl-Peter Lenhard, Redakteur CRN (Bild: CRN)

So wie das neue Home Entertainment System nicht nur Gamer, sondern auch TV-Liebhaber, Sport-Enthusiasten, Gelegenheitsspieler und eigentlich die ganze Familie ansprechen soll, will Steve Ballmer auch gerne den ganzen Konzern sehen. »One Strategy, One Microsoft« ist in seinem Brief an die Belegschaft zu lesen. Jede Division soll näher zusammenrücken um dem Kunden die geballte Kraft des Microsoft-Portfolios näher zu bringen. Davon würde nicht nur der Kunde, sondern auch das Unternehmen profitieren. Doch was taugt diese Bündelung der Kompetenzen in neue Geschäftsbereiche? Hilft sie alleine aus, um dem festgefahrenen Konzern mit seinen vormals rivalisierenden Business-Inseln einen neue Mentalität einzuhauchen? Auf dem Papier hat Steve Ballmer zumindest sein Imperium schon neu geplant. Jetzt muss es die Belegschaft umsetzen, die zunächst aber die Laster der Vergangenheit abschütteln muss. Denn bisher konkurrierten die Mitarbeiter im sogenannten Stack-Ranking-Managementsystem. Jede Mircosoft-Abteilung musste dazu einen festen Prozentsatz der Angestellten in Top-Performer, gute, durchschnittliche und schwache Mitarbeiter einteilen. Ob der Konkurrenzgedanke, den diese Praxis schürte, durch die Neuorientierung auch aus den Köpfen der Mitarbeiter verschwindet, muss die Zukunft zeigen.


  1. Ballmer mischt Microsoft auf
  2. So sieht die neue Personalsturktur aus
  3. Kommentar: Aus Xbox One folgt Microsoft One

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