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Microsoft Internet Explorer 9

Endlich - ein Download Manager

Autor: Redaktion connect-professional • 22.9.2010 • ca. 1:25 Min

Inhalt
  1. So gut ist der Internet Explorer 9
  2. Endlich - ein Download Manager

Klickt man einen Download-Link an, verschwendet IE 9 keine Zeit mehr und beginnt im Hintergrund mit der Übertragung. Parallel dazu erscheint die gewohnte Abfrage, ob man die Datei ausführen oder speichern möchte, allerdings als Popup am unteren Fensterrand. Hält man den "Speichern"-Knopf länger gedrückt, verwandelt er sich in eine "Speichern unter"-Schaltfläche.

Der Download-Manager bietet alle wichtigen Funktionen und fühlt sich einfach "richtig" an.

Außerdem gibt es eine Übersicht aller Downloads samt Suchfunktion, eine Funktion zum Abbrechen unterbrochener Transfers und die Möglichkeit, den Ordner zu öffnen, in dem ein Download gespeichert ist. Der Download Manager ist einfach so, wie es sich gehört - fertig, aus.

So schnell wie jeder andere Browser

Hardwarebeschleunigung, DirectX Direct2D API, "Chakra" JavaScript-Engine - hinter dem ganzen Tech-Talk steht vor allem eines: Mehr Geschwindigkeit. In der Praxis macht sich das ganz konkret bemerkbar. Ob Facebook, Google Mail oder Youtube, auch Websites, die einem Browser alles abverlangen, fühlen sich in IE 9 Beta 1 genauso schnell an wie in jedem anderen aktuellen Browser.

Das ist deshalb beachtlich, weil IE 8 von der Konkurrenz nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach überrundet wurde. Konkrete Messungen bestätigen den Eindruck, wie zum Beispiel die Kollegen vom PC Magazine herausgefunden haben. IE 9 Beta 1 startet schneller als jeder andere Browser, belegt ähnlich viel Speicher und rückt auf Spuckweite an den Geschwindigkeitskönig Chrome heran.

Fazit

Weder Internet Explorer 7 noch 8 vermochten etwas daran zu ändern, dass nach allgemeiner Auffassung nur diejenigen mit dem Microsoft-Browser durchs Netz kreuzen, die es nicht besser wissen oder durch den Arbeitgeber daran gebunden werden. Mit IE 9 wird sich das ändern. Statt wie bei IE 8 Kraft auf Kinkerlitzchen (Schnellinfos, Website-Vorschläge) zu verschwenden, hat Microsoft einen durch und durch brauchbaren Browser entwickelt, der auch Profis zufrieden stellen wird. Wenn das die Früchte des Browser-Kriegs 2010 sind, dann gibt es keinen Grund, sich einen raschen Frieden zu wünschen.