Online: Deutsche im internationalen Vergleich ganz vorne
- Elektronikmärkte leiden unter Online-Boom
- Media Markt: Branchenprimus noch ohne Online-Konzept
- Online: Deutsche im internationalen Vergleich ganz vorne
- Digital in die Zukunft
- Über die Studie
Die Studie räumt mit dem Vorurteil von Deutschland als Entwicklungsland in punkto Online-Handel auf. Deutsche Konsumenten sind sich branchenübergreifend erstaunlich einig: zwölf Prozent Preisvorteil würde sie zu einem Wechsel vom stationären zum Online-Handel motivieren. Damit liegt Deutschland etwa gleichauf mit den Niederlanden und Großbritannien. Französische Konsumenten gaben 16 Prozent Preisvorteil als Motivation für den Kanalwechsel an, amerikanische Verbraucher erwarten einen Vorteil von über 19 Prozent.
Im Bereich der Unterhaltungselektronik profitieren die Kunden am meisten von Online-Angeboten. Im Schnitt sind die Preise sogar günstiger als vom Kunden erwartet – was im Einklang mit Bedeutung und Wachstum des Online-Anteils in dieser Branche steht. In anderen Branchen kann das Thema Preis nicht so eindeutig als Treiber für steigende Online-Umsätze identifiziert werden, dafür sind die Einsparungen oft zu klein. Der Online-Wettbewerb hat zunehmenden Einfluss auf die Offline-Preis- und Sortimentsplanung. Dies zeigt sich deutlich in veränderten Preisstrategien. Der Preis bleibt zwar weiterhin ein Argument für den Onlinekauf, aber mit der Weiterentwicklung des Kanals wird sich das Thema differenzieren. „Der Preis alleine garantiert nie den Erfolg – weder online noch offline. Vor allem aber wird die Bedeutung des Preises für das Online-Geschäft überschätzt. Um in den kommenden Jahren erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen einen Multikanal-Ansatz entwickeln“, so Ziegfeld.