Cloud Computing: eine Entscheidungshilfe für IT-Manager

22. September 2010, 11:11 Uhr | Claudia Rayling

Fortsetzung des Artikels von Teil 2

Wichtig: die Abstimmung auf die Unternehmensstrategie

Die Nutzung von Cloud Services hat demnach Auswirkungen auf unterschiedliche Ebenen der IT: Spezifische Anforderungen an das IT-Management entstehen vor allem dadurch, dass Cloud-Angebote so konfiguriert sind, dass sie von Endanwendern selbständig und hochgradig automatisiert über das Internet nutzbar sind. Die Fachbereiche in den Unternehmen umgehen die IT-Organisationen bei der Beschaffung und Nutzung der IT-Leistungen über die Wolke.

„Das IT-Management steht vor der Herausforderung, zu entscheiden, inwieweit ein derartige Autonomie der Endanwender bei der Nutzung von IT-Ressourcen mit der IT-Strategie und den im Unternehmen vorhandenen IT-Ressourcen und -Kompetenzen in Einklang zu bringen ist", so Fröschle. „Außerdem muss es klären, ob es unter diesen Bedingungen die Anforderungen der IT-Governance und der Compliance erfüllen kann."

Für die IT-Governance ist mit der Nutzung von Cloud-Services grundsätzlich die Abgabe von Steuerungs- und Kontrollmöglichkeiten verbunden. Je nach Servicemodell und Reichweite der genutzten Cloud-Services ergeben sich Einschränkungen der Kontrollhoheit in punkto Daten, Software, Quellcode und Betriebsverfahren. Diese Einschränkungen - so der Ratschlag des ITSMF - sind einer Risikobewertung zu unterziehen und entsprechende Steuerungs- und Kontrollmechanismen in das bestehende IT-Governance-Konzept zu integrieren.


  1. Cloud Computing: eine Entscheidungshilfe für IT-Manager
  2. Besonders problematisch: die Integration
  3. Wichtig: die Abstimmung auf die Unternehmensstrategie
  4. Hoher Stellenwert: der Datenschutz
  5. Kein Mehrwert ohne IT Service Management

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