Ein typisches Einsatzszenario könnte wie folgt aussehen: Um gleichzeitig einen sehr schnellen Internetzugang und Kabelfernsehen anbieten, schließt der Netzbetreiber jeden Kunden über eine eigene Glasfaser an. Die Übertragung des Ethernet-/IP-Signals erfolgt dabei richtungsgetrennt über zwei verschiedene Wellenlängen: eine für die Daten Richtung Kunde, die andere für die Daten Richtung Netz. Das Kabelfernsehsignal wird als dritte Wellenlänge direkt im Zugangsknoten an der Vermittlungsstelle hinzugefügt (Overlay = Über-lagerung) und über die Glasfaser zum Kunden übertragen.
Das beim Kunden installierte Endgerät teilt die Signale wieder in ein Ethernet-Signal und ein Kabelfernsehsignal auf und wandelt beide in elektronische Signale zurück. Das Fernsehsignal wird beim Kunden in die Koaxialverbindung des Gebäudes eingespeist. Die IP-basierten Endgeräte (zum Beispiel SIP-Telefone) sowie der Rechner für den Internet-Zugang werden über Standard-Ethernet-Buchsen angeschlossen.