Mit Glasfaser in die neue Fernsehwelt

20. September 2010, 14:40 Uhr | Claudia Rayling

Fortsetzung des Artikels von Teil 4

Overlay für Kabelfernsehen in der Praxis

Ein typisches Einsatzszenario könnte wie folgt aussehen: Um gleichzeitig einen sehr schnellen Internetzugang und Kabelfernsehen anbieten, schließt der Netzbetreiber jeden Kunden über eine eigene Glasfaser an. Die Übertragung des Ethernet-/IP-Signals erfolgt dabei richtungsgetrennt über zwei verschiedene Wellenlängen: eine für die Daten Richtung Kunde, die andere für die Daten Richtung Netz. Das Kabelfernsehsignal wird als dritte Wellenlänge direkt im Zugangsknoten an der Vermittlungsstelle hinzugefügt (Overlay = Über-lagerung) und über die Glasfaser zum Kunden übertragen.

Das beim Kunden installierte Endgerät teilt die Signale wieder in ein Ethernet-Signal und ein Kabelfernsehsignal auf und wandelt beide in elektronische Signale zurück. Das Fernsehsignal wird beim Kunden in die Koaxialverbindung des Gebäudes eingespeist. Die IP-basierten Endgeräte (zum Beispiel SIP-Telefone) sowie der Rechner für den Internet-Zugang werden über Standard-Ethernet-Buchsen angeschlossen.


  1. Mit Glasfaser in die neue Fernsehwelt
  2. Die Dienste im Überblick
  3. RF-Overlay in FTTH- und FTTB-Netzen
  4. Migration
  5. Overlay für Kabelfernsehen in der Praxis
  6. Expertenkommentar von Unitymedia

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