Crowdsourcing, die Auslagerung einzelner Aufgaben auf die Intelligenz und die Arbeitskraft einer Masse von Internetnutzern, liegt im Trend - schenkt man den Zahlen des Startups "RankSider" Glauben. Der Vorteil dieses Prinzips: Eine Gruppe von Experten erzielt in der Regel bessere Ergebnisse als ein einzelner. Wo die Vor- und Nachteile von Crowdsourcing – auch im Vergleich zum Ourtsourcing – liegen und wie ein Crowdsourcing-Projekt erfolgreich durchgeführt werden kann, verrät der CEO von Ranksider, Wahid Rahim, im Interview.
1. Wo liegen die Unterschiede/Vorzüge von Crowdsourcing Plattformen zum konventionellen Outsourcing?
Das konventionelle Outsourcing beschreibt die Auslagerung von Aufgaben und Prozessen an Drittunternehmen. Vereinfacht gesagt: Einzelne Aufgaben werden von einem externen Produzenten oder einem externen Dienstleister erbracht. Der Begriff Crowdsourcing wurde erstmals im Jahre 2006 vom Autor des „Wired Magazin“ Jeff Howe genutzt. Von Crowdsourcing spricht man, wenn einzelne Aufgaben an eine Masse von Nutzern ausgelagert werden. Die Aufgaben werden in den meisten Fällen in einer Art Wettbewerb erledigt. Der Vorteil daran ist, dass eine Gruppe von Experten in der Regel bessere Ergebnisse erzielt als ein einzelner Experte. Das Internet ermöglicht uns zusätzlich, theoretisch auf eine weltweite Community zurückzugreifen. Daher ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass selbst für eine sehr spezifische Aufgabe eine Community mit dem entsprechenden Know-How gefunden wird. Trotzdem ist Crowdsourcing kein Allheilmittel und nicht mit Outsourcing austauschbar. Für viele Aufgaben und Probleme wie zum Beispiel bei der Software-Entwicklung eignet sich das Outsourcing wesentlich besser.
2. Was ist wichtig, damit ein Crowdsourcing-Projekt erfolgreich wird?
Damit ein Crowdsourcing-Projekt erfolgreich wird, muss man einige Punkte beachten.
Nachfolgend kurz die wichtigsten: