Viele Verbraucher nutzen mittlerweile Mobiltelefone mit Jailbreak wie zum Beispiel das I-Phone. Das bedeutet, die Telefone werden für die Installation von Fremd-Software geöffnet, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Beim I-Phone lassen sich mit einem solchen Jailbreak beispielsweise das I-Phone der ersten Generation und das I-Phone 3G auf die Firmware 3.0 aktualisieren und zudem für andere Software öffnen, die nicht im offiziellen App-Store von Apple verfügbar ist.
Verbraucher sollten sich derartiger Risiken bewusst sein, wenn sie Funktionalitäten ihrer Mobiltelefone freischalten. Denn wie gefährdet Mobiltelefone mit Jailbreak sein können, zeigt ein Wurm, der es auf Apple I-Phones mit Jailbreak abgesehen hat.
Ursprünglich handelt es sich bei dem Wurm um eine ungefährliche Demonstration, die nur auf die Sicherheitslücke hinweisen sollte, die durch einen Jailbreak entstehen kann. Der Wurm nutzt genau diese Lücke, um sich Zugriff auf Daten zu verschaffen, die auf dem Telefon gespeichert sind. Zudem soll der Schädling von einem I-Phone aus weitere Apple-Handys scannen und sich auch dort Zugang verschaffen.
Fazit: Beobachtet man die Entwicklungen im Mobilfunkmarkt, so ist eine deutliche Tendenz zu erkennen: mit steigender Verwendung mobiler Apps entdecken auch Cyberkriminelle zunehmend einen lukrativen Bereich für sich. Sowohl der Security-Markt als auch Unternehmen werden auf diese Entwicklungen schnell reagieren müssen, um für diese neue Welle der Cyberkriminalität gewappnet zu sein.