Die größten fünf Anbieter teilen dabei den Markt mit insgesamt 71 Prozent Marktanteil noch immer weitgehend unter sich auf. Ihre kleineren Konkurrenten konnten somit kaum von der Krise profitieren und ihre Marktposition stärken. »Die großen Anbieter halten ihr Territorium. Im Zuge der Konsolidierung der IT-Landschaften floss ein Großteil der Budgets für BI meist an nur wenige strategische Anbieter. Dennoch konnten die anwendungsorientierten Anbieter nicht so stark wachsen wie noch 2008«, so Sommer.
Unangefochtene Nummer Eins im kombinierten weltweiten BI, Analytics und PM Software-Markt war im vergangenen Jahr erneut die SAP AG mit 22,4 Prozent Marktanteil. Damit musste der Primus jedoch einen leichten Rückgang gegenüber dem Jahr 2008 verkraften, in dem man noch 23,4 Prozent des Marktes beherrscht hatte. Dahinter platzierten sich Oracle (14,5 Prozent), SAS Institute (14,2 Prozent), IBM (12,2 Prozent) und Microsoft (7,9 Prozent).
In der Einzelbetrachtung der »Disziplinen« konnten sich jedoch auch teils die Konkurrenten durchsetzen. So verteidigte etwa Oracle seine Spitzenposition im Bereich Corporate Performance Management (CPM) mit dem ehemaligen Hyperion-Portfolio, während SAS die Gruppe in den Bereichen »analytic applications« und PM anführt. Bei den BI-Plattformen liegt wiederum SAP vorne. Besonders stark aufgeholt hat laut Gartner IBM mit seinen neuen stark service-orientierten Angeboten. Aber auch Microsoft konnte von der verstärkten BI-Integration in seine Softwareprodukte profitieren und neue Kunden Gewinnen.