Die Videokommunikation ist auf dem besten Weg, ein fester Bestandteil des Geschäftsalltags zu werden. Nach einer Studie der Beratungsgesellschaft Berlecon Research im Oktober 2010 nutzen bereits 13 Prozent der deutschen Firmen Videokonferenzsysteme, die in speziellen Räumen installiert sind. Etwa 25 Prozent der Unternehmen setzen Desktop-Videokonferenzlösungen ein. Das Marktforschungsinstitut Ovum prognostizierte dem Markt für Videokonferenzsysteme im Mai dieses Jahres ein jährliches Wachstum um sechs Prozent und ein Volumen von 3,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016.
Gründe für den Siegeszug der Videokommunikation gibt es viele: Sie reduziert die Zahl von Dienstreisen und schont so das Budget und die Umwelt. Zudem erleichtern Videokonferenzen die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern und Kunden und ermöglichen es Mitarbeitern verschiedener Firmenstandorte, sich schnell und einfach abzustimmen.
Im Gegensatz zu früheren Videolösungen, ist HD-Qualität heute schon bei niedrigen Bandbreiten möglich. Das verbessert nicht nur das Kommunikationserlebnis, sondern auch die Kompatibilität zu vorhandenen WAN-Strukturen. Trends wie Session-Initiation-Protocol (SIP), einheitliche Standards und die Integration von Videotechniken in Unified-Communications-Architekturen (UC) schaffen optimale Voraussetzungen.